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Fränkisches Kleinod - Die Bergkirche von Laudenbach
Bergkirche Laudenbach (Wallfahrtskirche) (Weikersheim)

Kirchenführer/-in: Kraft, Klemens
Tel: 07934-8557

Vom idyllischen Bergwald grüßt die altehrwürdige Marien-Bergkirche. Das von Sagen umwobene Kleinod wurde von Dichtern und Poeten besungen. Bei Kunstkennern ist das Gotteshaus sehr geschätzt. Die Wallfahrtskirche ist bereits außen auffallend reich geschmückt. Der prächtige, hoch aufstrebende gotische Chor ist über vier Etagen reich verziert. Fabelwesen auf den Simsen sollten das Volk belehren. Ein zierliches Türmchen dient als Bindeglied zum Langhaus. Der mächtige Hauptturm mit doppelter Zwiebelhaube birgt ein selten schönes Geläute aus acht Glocken nach dem "Salve Maria"-Motiv. Über den Portalen Tympana vom Heimgang und der Krönung Mariens. In der Kirche über der Südpforte Jesus am Ölberg. Der Kirchenraum im Innern überzeugt durch Harmonie trotz bunter Vielfalt in Farbe, Stil und Ausstattung. Das Gnadenbild im Hochaltar ist Herz und Mittelpunkt der Kirche. Der milde, reine, anmutige Ausdruck der Schmerzhaften Mutter fasziniert den Beschauer. Dieses Vesperbild besticht durch lebendige Farben, auffallende Größe und den besonderen künstlerischen Stil. Große Altarbilder aus der Dürer-Renaissance mit Darstellungen aus dem Marienleben und der Passion Christi prägen das Gesamtbild der Kirche. Eindrucksvoll ist eine Figurengruppe zur Huldigung der drei Weisen vor Maria, aus der Riemenschneider-Schule. Besonders erwähnenswert ist noch die 1685 von Achilles Kern geschaffene Alabastertumba für Graf Melchior von Hatzfeld.