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Fresko
Kunst- und Baugeschichte
Die Fresko- oder Frischmalerei (ital. affresco oder a[l] fresco „ins Frische“) ist die am weitesten verbreitete Art der Wandmalerei: In Kalk- oder Leimwasser angerührte Farben werden auf den frischen, noch feuchten Kalkputz aufgetragen und verbinden sich beim Trocknen unlösbar mit dem Untergrund. Im Gegensatz zur al secco, „auf den trockenen“ Kalkputz aufgebrachten Malerei blättert das Fresko deshalb nicht ab. Es muss in „Tagwerken“ stückweise gemalt werden, da der Kalkputz jeweils frisch sein muss. Es wird immer nur so viel Putz aufgetragen, wie an einem Tag bemalt werden kann, wobei sich der Trocknungsprozess aber durch die Zugabe proteinhaltiger Stoffe wie Eiklar oder das Anspritzen des Putzes mit Wasser verzögern lässt. Retuschen können nachträglich zwar in Seccomalerei ausgeführt werden, sind aber wenig haltbar. Da die endgültigen Farbschattierungen erst nach der abgeschlossenen Trocknung, bei der sich die Farben unterschiedlich stark aufhellen, zu erkennen sind, bedarf die Freskomalerei großer Erfahrung. Umgangssprachlich werden oft aber alle Wandmalereien, egal ob in feuchter oder trockener Malweise als Fresken bezeichnet.
Annegret Kotzurek
Referenzen

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