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Deutsches Band
Kunst- und Baugeschichte
Das Deutsche Band ist eine so einfache wie wirksame Zierform an Backsteinbauten. Sie kommt an der Wende von Romanik und Gotik auf, also zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert. Die Ziegelsteine sind dabei, um 45 Grad gedreht, so ins Mauerwerk versetzt, dass sie eine Art Sägezahn-Fries bilden. Daher auch der bildhaftere französische Begriff "frise dentée". Die Spitzen oder Zähne der "Säge", also die vordere Kante des Frieses, schließt dabei auf einer vertikalen Ebene mit dem restlichen, dem glatten Mauerwerk ab. Das ist oft genug der einzige Fassadenschmuck an Backsteingebäuden Wenn der "Sägezahn" aber wie häufig während der neoromanischen Epoche (seit Mitte des 19. Jahrhunderts) parallel zu einem Rundbogenfries verläuft, handelt es sich bereits um ein kleines Backsteinkunstwerk.
Karlheinz Fuchs
Referenzen

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