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Köder, Sieger (* 1925)
Künstler

Er ist Maler und Seelsorger, eine überaus seltene Kombination. Der „Malerpfarrer“ Sieger Köder kommt 1925 in Wasseralfingen zur Welt, studiert nach dem Krieg in Schwäbisch Gmünd und an der Stuttgarter Kunstakademie unter anderem Siberschmieden und Zeichnen und wird nach einem anschließenden Tübinger Anglistikstudium Kunsterzieher im Aalener Schubartgymnasium (1954–1965). Doch dann entschließt er sich für das Studium der katholischen Theologie um empfängt 1970 seine Priesterweihe. Als Vikar wirkt er bis 1975 in Ulm, als Pfarrer hernach in Hohenberg und Rosenberg, beides Orte im Württembergischen.
Die Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift gilt als Kernstück seines künstlerischen Schaffens. Dabei ist er vor allem als Glasmaler bekannt geworden. Seine vom Licht getragenen Kirchenfenster finden sich vielfach im Land, unter anderem auch in Rottenburgs St. Moriz. Köders künstlerische Arbeiten sind weltweit verbreitet, von Australien bis in die Vereinigten Staaten, von Polen bis Südafrika.

Karlheinz Fuchs

Referenzen