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Langhaus
Kunst- und Baugeschichte
Es ist die Ausgangsform der Basilika, auf der unser Kirchenbau seit altchristlichen Zeiten basiert. Sein Kernstück ist das Hauptschiff (auch „Mittelschiff“), daran angegliedert sind zwei oder vier parallel verlaufende niederere Seitenschiffe. Das Langhaus wird als Pfeiler- oder Säulenbasilika ausgebildet, manchmal wechseln sich aber auch Pfeiler und Säulen ab. Die Säulen- oder Pfeilerreihen trennen das Haupt- vom linken und rechten Seitenschiff. Belichtet wird das Langhaus durch den (Licht)Gaden, der Fensterzone unter dem Dachtrauf des Mittelschiffs.
Ein Langhaus ist zumeist von Osten nach Westen gerichtet. Im Osten schließt eine Chorapsis das Hauptschiff ab, analog dazu haben die Seitenschiffe oft Nebenapsiden. Im Westen endet das Langhaus entweder in einem mächtigen Hauptportal mit (Schau)Giebel, dem im Barock oft noch eine prächtige Blende vorgesetzt ist. Speziell in der Romanik wird das Langhaus außen, oft sowohl im Osten wie im Westen, von Türmen flankiert.
Karlheinz Fuchs
Referenzen

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