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Geyer, Wilhelm (1900–1968)
Künstler
geb 24. 6. 1900 Stuttgart, gest. 5. 10. 1968 Ulm, Maler, Glasmaler und Grafiker, der „die dekorativ entartete kirchliche Malerei revolutionierte und durch die gläubigen Gebärden seiner Glaubensverkündigung neu schuf (Walter Bader). 1923 entstand als erstes biblisches Motiv „Wiederfinden des Zwölfjährigen im Tempel“. Es folgten u.a. die Flügelaltäre „Passionsaltar“, „Glorreicher Rosenkranz“ und „Das Kirchenjahr“ (1924 bis 1926), Wandbild für Suso-Kirche Ulm (1929), „Am See Tiberias“ (Ölgemälde, 1930, heute Städtische Galerie Stuttgart), „Das Leiden Christi“ (Lithos, 1931), Kreuzweg Sgraffitos Suso-Kirche Ulm (1934), kirchliche Aufträge für Wandmalerei und Glasfenster (1935 bis 1939), „Bildgedanken zu den Sonntagsevangelien“ (1939 bis 1940), Kreuzweg-Stationen in Geislingen-Altenstadt und Chorfresken in Blaubeuren (1946), „Moses-Mappe“ (Lithos, 1947/1948), Wandbilder und Glasfenster-Programme (1948 bis 1968).
Referenzen

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