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Dom
Kunst- und Baugeschichte
Von „domus Dei“ (lat. Haus Gottes) abgeleitet, ist es in Deutschland der ursprünglich übliche Begriff für Bischofskirche, dem „domus episcopalis“. Später wird daraus das „Haus“ des gesamten Domkapitels. Heute hat es sich eingebürgert, Bischofssitze als Dom zu bezeichnen (etwa Trier, Mainz, Köln, Rottenburg-Stuttgart). Synonym dazu überwiegt weiter im Süden die Bezeichnung „Münster“ (Konstanz, Basel, Freiburg, Straßburg). Heute wird der Begriff „Dom“ oft nur noch für die Hauptkirche einer Stadt genommen, auch ohne Bischofskirche zu sein. Die „Kathedrale“ übrigens ist das französische Gegenstück zu Münster oder Dom.
Karlheinz Fuchs
Referenzen

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