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Krypta
Kunst- und Baugeschichte
Sie geht auf den Grabraum der frühchristlichen Katakomben zurück. Im Mittelalter entwickelt sich dann eine unter dem Chor durch Stollen erschlossene Grab-Vorkammer, die „Confessio“. Daraus entsteht in der Romanik die „Hallenkrypta“, ein mehrschiffiger, überwölbter und mit Säulen ausgestatteter Bau als Begräbnis- und Andachtsort. Seit dem 11. Jahrhundert dehnt sich die Krypta dann bis unter Vierung und Querarme aus.
Die Krypta war wesentlich für die Aufnahme von Heiligen-Reliquien und später für die bedeutender Persönlichkeiten gedacht (Sarkophag). Speziell Baden-Württemberg ist reich an bedeutsamen Krypten wie etwa in Oberzell auf der Insel Reichenau oder in der Denkendorfer Klosterkirche.
Karlheinz Fuchs
Referenzen

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